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Wenn es eine Sache gibt, mit der sich Frauen eigentlich Tag und Nacht beschäftigen können, dann sind es Anziehsachen, die neusten Modetrends und auch sonst alles, was mehr oder weniger mit dem „Style“zu tun hat. Kein Wunder also, dass die diversen Modefirmen versuchen, sich mit immer  tolleren Trends und auch Preisen zu toppen, die Nachfrage ist immerhin da – und wie sie da ist, immerhin hat die Shoppingleidenschaft der Frauen auch der weltweiten Wirtschaftskrise getrotzt: Die Umsätze in diesem Bereich sind nicht nur stabil geblieben, sondern sogar leicht in die Höhe gegangen.  Das liegt jedoch zum Teil auch daran, dass nicht mehr Frauen Anziehsachen kaufen, sondern dass sie auch bereit sind, mehr Geld dafür auszugeben. Oft dienten diese Käufe dabei auch als eine Art Entschädigung für sonstige Verzichte, die man im Laufe des Jahres so in Kauf nehmen musste. Ganz nach dem Motto – wenn man schon nicht in den Urlaub fahren kann, gönnt man sich eben ein paar neue Klamotten. Dabei sind auch Billigmarken nicht mehr so gefragt, denn die Verbraucherinnen achten inzwischen auch sehr auf die Qualität ihrer Anziehsachen. Bei den Männern sind die Verkaufszahlen im Modebereich im Vergleich zum Vorjahr eigentlich gleich geblieben, bei der Kindermode sind sie sogar leicht zurückgegangen.

Klamotten sind auch so ein Thema, das nach wie vor auch immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen Männern und Frauen führt – denn währen Männer nur dann Einkaufen gehen, wenn es unbedingt sein muss und sich dann auch direkt für die nächsten Jahre gleich mit eindecken, können Frauen eigentlich jeden Tag einkaufen gehen. Und es fehlt immer was, auch wenn die Schränke schon längst aus allen Nähten platzen. Das können Männer oft nicht verstehen und erst recht dann nicht, wenn ohnehin schon nicht genug Geld für diese eigentlich ja nicht zwingend notwendigen Eskapaden da ist. Wie dem auch sei, in der Regel setzen die Frauen ihren Kopf hier ohnehin durch, auch wenn sie in einigen Fällen auch bereit dazu sind, ihre Ausgaben für derlei Dinge vielleicht ein wenig zu reduzieren.